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Röhrenverstärker "modifizieren"????

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KDD
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Re: Röhrenverstärker "modifizieren"????

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Gepostet: 01.07.2007 - 22:34 Uhr  ·  #16
Hallo Lutz,da hast Du genau den Nagel auf den Kopf getroffen.Nirgens wird mehr gelogen wie im HiFi-Bereich oder gar Car-HiFi da wird es extrem übertrieben(Endstufe 150Watt und innen ein IC mit max 7,5 Watt HAHA).Auch die HiFi Norm wird ständig falsch ausgelegt.
Wenn man mal überlegt was in der BRAUNENZEIT mit 100Watt beschallt wurde in Berlin!
Oder wenn man einen PA-Lautsprecher mit 100Watt in die Hände nimmt,weis man allein vom Gewicht was 100Watt sind.Z.B.RCF 12" sinus 150Watt an 8 Ohm Gewicht 12 Kg. :twisted:
Ich habe einen eigenen PA-Verleih gehabt,ich weis genau wovon ich spreche. Da braucht man nur mal eine PA-Endstufe mit 150Watt zu kaufen,da legt man mehr hin als für eine supertolle HiFi-Anlage.
Charly3900
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Re: Röhrenverstärker "modifizieren"????

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Gepostet: 31.05.2008 - 10:09 Uhr  ·  #17
Hallo josilo

der Wirkungsgrad ist das Verhältnis der zugeführten (elektrischen) Leistung zur abgegebenen akustischen Leistung (Schalldruck). Der Wirkungsgrad wird in den Datenblättern angegeben und gilt für einen Lautsprecher unter bestimmten Meßbedingungen. Durch den Einbau in ein Gehäuse kann man allerdings den Wirkungsgrad der gesamten Kombination beeinflussen. Heute werden vorwiegend stark bedämpfte geschlossene Boxen verwendet, die einen relativ schlechten Wirkungsgrad aufweisen. Das spielt auch keine Rolle, denn Leistung steht aus Transistorverstärkern in fast unbegrenzter Höhe zur Verfügung. Bei Röhrenverstärkern ist die Leistung ziemlich begrenzt. Es wurden daher Boxen entworfen, die den Wirkungsgrad verbessern. Am bekanntesten sind Reflexgehäuse und Hornkonstuktionen zur Vergrösserung des Schalldrucks. Sehr beliebt waren auch Tonsäulen mit einer Vielzahl von sehr kleinen Lautsprechern. Durch diese Konstruktionen war es möglich, mit einem Verstärker mit etwa 25 Watt (2 Endröhren 6L6) einen mittelgroßen Saal ausspielen zu können. In der heutigen Zeit würde man dafür eine 500 Watt - Transistor - Endstufe verwenden.

Viele Grüße - Charly
masterman
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Re: Röhrenverstärker "modifizieren"????

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Gepostet: 27.11.2010 - 12:47 Uhr  ·  #18
Ist doch immer wieder interessant, wie informativ und hilfreich dieses Forum ist...

Frage bei Google eingegeben: 5 Ohm Lautsprecher, 3. Eintrag führte zu diesem Thread.
Zwar ist Thema ein Anderes, jedoch das Resultat für mich auch anzuwenden.

Problem bei mir ist ein Yamaha, YST-SW 150 aktiv Subwoofer.
Endstufe liefert 5 Ohm und 150 Watt Sinus.
Bestückt mit 2 10 Ohm Lautsprecherchassis, die in Reihe geschaltet sind, also + zu +, - zu Minus.
Dadurch verringert sich die ges. Impedanz auf 5 Ohm.

Den Tipp von "Mike46" werde nun auch ich mal testen und 2 8 Ohm Treiber kaufen, da die orig mtl. Weile "durchschlagen".

Vielen Dank, Euer Masterman.
röhrenradiofreak
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Re: Röhrenverstärker "modifizieren"????

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Gepostet: 27.11.2010 - 21:15 Uhr  ·  #19
Zitat geschrieben von masterman
Bestückt mit 2 10 Ohm Lautsprecherchassis, die in Reihe geschaltet sind, also + zu +, - zu Minus.
Dadurch verringert sich die ges. Impedanz auf 5 Ohm.

Das ist aber dann eine Parallelschaltung, keine Reihenschaltung.

Lutz
masterman
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Re: Röhrenverstärker "modifizieren"????

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Gepostet: 27.11.2010 - 22:34 Uhr  ·  #20
Ja da hast Recht.
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