Das Elektronik-Portal
 

Malta LGA Was ist das?

  • 1
  • 2
  • Seite 2 von 2
Echostar
Benutzer
Avatar
Geschlecht: keine Angabe
Herkunft: Schwäbisch Gmünd
Beiträge: 19
Dabei seit: 11 / 2004
Karma: 0
Wissensstand: keine Angabe
Betreff:

Re: Malta LGA Was ist das?

 · 
Gepostet: 06.12.2008 - 21:01 Uhr  ·  #16
Es ist kein 68 Pin wie Bernhard schreibt sondern ein 44 Pin.
2 Anschüsse sind ersichtlich gebrückt und mind. 2 sind Masse und Versorgung.
Ev. Noch mehr Versorgungen versch. Spannungen da zwei LM 339 und 393 Regler mit auf der Platte sitzen.
So bleiben 39 übrig von denen sicherlich einige NC sind. (NC heißt nicht angeschlossen)

Dann seit doch so gut wo in China soll ich das Teil hinschicken wenn das auslesen 1500 € kostet.

Ich sage dir ehrlich lieber lasse ich Kopien anfertigen darf bis 8000 € kosten als es den gierigen Italiener reinzustecken.
Dafür kann ich in ganz Deutschland den Service für alle TDM 250 Konverter machen.
Die CNC Betriebe suchen so jemanden was glaubt Ihr was das für eine Marktlücke ist.
Die Kosten sind so schnell wieder reingeholt.
Und 8000 € sind sofort weg wenn ich zu TDM schicke das war vor 4 Jahren schon so.
Immer scheint der Chip gewechselt worden zu sein. Sieht zumindest so aus an den Lötungen der Steckarte.
Echostar
Benutzer
Avatar
Geschlecht: keine Angabe
Herkunft: Schwäbisch Gmünd
Beiträge: 19
Dabei seit: 11 / 2004
Karma: 0
Wissensstand: keine Angabe
Betreff:

Re: Malta LGA Was ist das?

 · 
Gepostet: 11.12.2008 - 10:33 Uhr  ·  #17
Trauriges Deutschland,

warum muss ein Deutscher den Chip nach China schicken um den dort für 1000€ auslesen zu lassen?

Kann das keiner in Deutschland mehr?

Noch was! Alles in der Maschine ist von Siemens! Ich denke der Chip der ein Label mit LGA hat ist auch ein Teil von Siemens.

Das Zeichen auf dem Chip das keiner kennt sieht aus wie TDM. Die 3 III könnte das M sein.

Wie kann man den Chip auslesen ich habe ein EPROG + nur keine Fassung muss erst einen Adapter besorgen.
Bertl100
Benutzer
Avatar
Geschlecht: keine Angabe
Herkunft: München
Beiträge: 3743
Dabei seit: 05 / 2005
Karma: 1507
Wissensstand: keine Angabe
Betreff:

Re: Malta LGA Was ist das?

 · 
Gepostet: 11.12.2008 - 11:09 Uhr  ·  #18
Hallo Echostar,

für 1000 Euro geht gar nichts. Ich hab geschrieben 10000 - 15000$.
Und das gilt für bekannte µ-Controller (die man einfach kaufen kann) bezüglich des µ-Programms.
Das kann man auslesen. Aber dazu muß man wissen, was für ein µ-Controller es ist.

Das sowas vornehmlich Chinesen machen liegt nicht daran, dass das Deutsche nicht können, sondern daran, dass halt die Chinesen meisterhafte Kopierer sind.
Hierzulande wird niemand ein µ-Programm auslesen, sondern es selber schreiben!
Denn nur was man selber gemacht hat, funktioniert auch wirklich! Kopiertes, aber nicht Verstandenes ist pfusch.

In deinem Chip kann ja irgendwas drin sein. Es ist jedenfalls kein Standard-µ-Controller.
Selbst wenn es einer wäre, dann ist er umgestempelt. Und dann wird es schwierig, rauszufinden, was es ist. Sehr schwierig.

LDM wird halt bei irgendeiner Klitsche für ASICs (und solche gibt es auch hierzulande massenweise!) sich diesen IC bauen lassen haben.
Das Logo ist mir unbekannt, taucht auch in keiner IC-Logo-Liste auf.
Und der ASIC-Hersteller hat vielleicht dann den Chip in einer Fab auf Malta fertigen lassen.

Aber selbst wenn du weißt, wer den ASIC gemacht hat, wird der dir nicht helfen. Denn es gibt höchstwahrscheinlich Verträge, die der mit TDM hat. Und da steht drin, dass "keinem anderen davon erzählt wird".

Wenn, dann mußt du selber an das funktionierten Modul rangehen, und alle Signal anschauen. Und versuchen, daraus zu folgern, was das Ding genau macht. Sog. reverse engineering. Und dann selber nachbauen, programmieren, etc.
Darin sind auch die Chinesen Meister.
Kann aber bei 44pins, und falls ein größeres µ-Programm drin ist, sehr aufwendig werden.

Gruß
Bernhard
Gewählte Zitate für Mehrfachzitierung:   0

Tags für dieses Thema

Malta, LGA, Was